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"Es fühlt sich wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag gleichzeitig an", erklärt Kappaurer gegenüber der "Krone". Am Donnerstag zog sie in Sölden die ersten Schwünge nach ihrer langen Leidenszeit. "Es war der perfekte Tag und einfach nur voll cool. Es hat alles problemlos funktioniert", so Kappaurer. Bruch des rechten Schien- und Wadenbeins sowie den linken Schienbeinkopfs lautete damals die niederschmetternde Diagnose.
- Die Arbeit mit den Kindern hat mir enorm viel Freude gemacht.
- Die Italienerin setzte sich in ihrem Heimrennen 0,11 Sekunden vor der schwedischen Olympiasiegerin Sara Hector durch.
- Im RTL wurde Kappaurer vor genau fünf Jahren in Lienz Zwölfte.
- Bezau – Nach einem Jahrzehnt im Ski-Weltcup beginnt für Elisabeth Kappaurer ein völlig neues Kapitel.
Ski alpin: Kappaurer beendet Saison
Da diese nicht mehr gegeben war, blieb Kappaurer keine andere Wahl, als sich erneut operieren zu lassen. Trotz der https://www.elisabeth-kappaurer.at/ Aussicht auf eine lange Rehabilitationsphase zeigt sich die Skirennläuferin erleichtert über ihre Entscheidung. Nachdem sich die 30-Jährige Anfang Oktober bei einem Trainingssturz in Sölden verletzt hat, musste sich die Technikspezialistin einer Operation unterziehen. Schon 2017 und 2018 gewann die Vorarlbergin den RTL im Rahmen der österreichischen Meisterschaften. Während meiner Zwangspause hatte ich die Möglichkeit, ein Praktikum an der Volksschule Bezau zu machen. Die Arbeit mit den Kindern hat mir enorm viel Freude gemacht.
Die 30-Jährige war seit 2017 Teil des österreichischen A-Kaders und ging vor allem in den Disziplinen Slalom und Riesentorlauf an den Start. Den größten Erfolg ihrer Karriere feierte sie bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2014 mit dem Sieg in der Super-Kombination. Nach einer von Verletzungen geplagten Zeit zieht die Vorarlbergerin nun einen Schlussstrich.
Sölden ist gesprächsbereit, beharrt aber auf Opening
Im Skisport kommen technische Komponenten zum Tragen und die kann man mit keinem Pulver oder Medikament beeinflussen. Natürlich wird man als Leistungssportler nicht zuletzt durch die Dopingkontrollen damit konfrontiert. Es war noch nie ein Problem und das wird hoffentlich immer so bleiben. Wir sind zwar Einzelsportler, aber meiner Meinung nach kann man nur als Team weiterkommen und bestehen.
Nach Tamara Tippler, Michelle Niederwieser, Elisabeth Reisinger, Valentina Pfurtscheller, Maria Niederndorfer und Marie Therese Haller jetzt auch Elisabeth Kappaurer. Die Ende September 31 Jahre alt werdende Vorarlbergerin hat sich nach . Die immer wieder von Verletzungen geplagte 31-jährige Vorarlbergerin betonte in einer Aussendung des ÖSV, dass es Zeit sei, „auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen“. Die alpine Skirennläuferin Elisabeth Kappaurer hat sich nach einem Sturz im Riesentorlauf-Training in Sölden einer Operation am linken Knie unterzogen. „Mein Ziel waren die Olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina.
ÖSV-Star Feller: "Ich habe schon ab und zu übertrieben"
Auch diesmal zog sich Kappaurer die Verletzung beim Riesentorlauf-Training zu. Ende September 2018 hatte die RTL-Spezialistin beim Training in Saas Fee die gleiche Verletzung im linken Unterschenkel erlitten. Kappaurer wird nach der Operation noch einige Tage stationär im Krankenhaus in Argentinien bleiben und danach die Rückreise in die Heimat antreten, um weitere Untersuchungen vorzunehmen. In dem zur Superkombi zählenden Super-G hatten bereits Stephanie Venier und Schneeberger am Vormittag Silber bzw. Bronze für das österreichische Team gewonnen, das nunmehr bei sieben Medaillen hält. Gleich am Eröffnungstag gab es im Super-G der Herren Gold und Silber durch den 18-jährigen Kärntner Marco Schwarz und den Steirer Daniel Danklmaier.
Als Skirennläuferin ist man Einzelkämpferin. Wie wichtig ist dir der Teamgedanke?
Bereits 2019 verletzte sich die Technik-Spezialistin schwer, brach sich in Argentinien ihr Schien- und Wadenbein und bestritt dann über drei Jahre hinweg kein Rennen mehr. Im Oktober desselben Jahres erlitt die Technik-Spezialistin einen Knorpelschaden, kämpfte sich wieder zurück, musste dann aber erneut operiert werden. Während der letzten Rehaphase erkannte sie, "dass ich körperlich nicht mehr das höchste Niveau erreiche, das nötig ist, um vorne mitmischen zu können." Quali trotz Startnummer in den Top-30„Kurz vor dem Semmering-Riesentorlauf wurde mir dann mitgeteilt, dass ich in die Qualifikation muss“, erzählt die Kappaurer. Das Finale um 0,68 Sekunden verpasst hatte, war sie in der Weltcupstartliste aus den Top-30 gerutscht, was für ÖSV-Damencheftrainer Roland Assinger aber schlussendlich das ausschlaggebende Kriterium war.
Mitten in der Saison
Im Jahr 2019 erlitt sie beim Training im argentinischen Ushuaia einen Schien- und Wadenbeinbruch, wodurch sie drei Jahre lang kein Rennen bestritt. Wie der ÖSV am Freitag per Aussendung bekanntgibt, beendet die 30-Jährige "nach reiflicher Überlegung" ihre Laufbahn. Damit bleibt der Riesentorlauf in Killington (USA) im November des Vorjahres ihr letztes Weltcuprennen. Im Oktober 2015 startete die Österreicherin Elisabeth Kappaurer erstmals im Weltcup. Ihr letztes hat sie laut dem Internationalen Skiverband im November des vergangenen Jahres bestritten. Nun ist nach mehreren Verletzungen Schluss, wie Ski Austria mitteilte.
Herausragendes Vorarlberger Sportwochenende
Der Schweizer Noé Roth ist der Aerials-Athlet der Stunde. Für seinen Weltrekordsprung bekam er die höchste je in der Skiakrobatik vergebene Wertung. Fabian Cancellara war der Gladiator des modernen Radsports – ein Fahrer, der Rennen mit brutaler Dominanz entschied. Heute führt er ein Team, in dem nicht mehr er, sondern andere gewinnen sollen. Um genau zu sein, nicht irgendein Start, sondern sogar bei einem Weltcuprennen und das macht mich unglaublich stolz.